7 hilfreiche Dinge, die du vom Handwerk lernen kannst, die dich im Leben weiterbringen

Hast du schon mal deine Arbeitskollegen gefragt, wie zufrieden sie im Handwerk sind? Bei einer Frage weiß man die Antwort schon im Vorfeld. Hab ich recht?

Die meisten Menschen im Handwerk beschweren sich über fast alles außer über das Bier zum Feierabend.

Doch hast du dich schon einmal gefragt, inwieweit Handwerk dein Leben beeinflusst?

Welche Fähigkeiten hat Handwerk dich gelehrt, die dich weiterbringen und dein Leben positiv verändern?

Und genau das ist der Grund, warum ich diesen Artikel geschrieben habe.
Wir müssen anfangen wieder positiv über das Handwerk zu denken.

Meine 7 hilfreichen Dinge, die du vom Handwerk lernen kannst, die dich im Leben weiterbringen

Nur Übung macht den Meister

Sei ehrlich, wie oft hast du schon eine neue Aufgabe, die dir zugeteilt wurde, versemmelt? Doch spätestens bei der dritten Ausführung hast du es drauf.

Jeder hat mal klein angefangen und erst mit viel Fleiß, Disziplin, Ausdauer und Leidenschaft wird man zum Handwerksmeister seines Faches oder zumindestens gut darin. So verhält es sich nicht nur im Handwerk, sondern fast überall im Leben auch.

Nicht alles, was man sich vornimmt, klappt gleich auf Anhieb, man braucht Geduld. Wenn man nicht sofort das gewünschte Ergebnis erhält, geben viele zu schnell auf.

Oft braucht es zudem eine gewisse Zeit der Praxiserfahrung, bis man sich der Sache sicher ist.

Herausragend gut wird man nur dann, wenn man stetig an sich weiterarbeitet und nie aufgibt.

Viele Wege führen nach Rom

Ich bin ein Sturkopf und viele die mich kennen wissen das auch.
Ok jetzt ist es raus!

Es geht nicht anders, ich muss auf meine eigene Art und Weise Dinge machen, ob diese Sinn ergeben oder nicht.

Nur so lernen ich am besten.

Und das ist der Grund, warum ich viele Dinge anders mache als alle anderen um mich herum.

So wie es im Handwerk verschiedene Möglichkeiten gibt, um eine Aufgabe zu erledigen oder ein Problem zu lösen, gibt es im Leben verschiedene Mittel und Wege, um seine Ziele zu erreichen.

Dabei muss der direkte Weg nicht immer der Beste sein, manchmal hilft es Umwege zu gehen, um ans geplante Ziel zu kommen.

Es ist nur wichtig, deinen eigenen zu finden.

Get your hands dirty

Der Mensch ist von Natur aus faul. Wir alle möchten am liebsten Tätigkeiten, die wir nicht angenehm finden, an andere abgeben.

Im Handwerk ist es einfach, Aufgaben an untergeordnete Personen abzugeben.

Ich bin ein großer Fan Aufgaben zu delegieren. Doch nur Aufgaben an Menschen abzugeben, die es besser und schneller erledigen können, als ich es tun würde.

Doch manchmal muss man sich die Hände schmutzig machen.
Man muss anpacken und dafür sorgen, dass es so erledigt wird, wie du es für richtig hältst.

Du übernimmst die Verantwortung und kein anderer.

Du willst im Leben etwas erreichen und hast große Pläne vor dir?

Diese Ziele erreichen sich nicht von alleine, du musst etwas dafür tun!

Die Devise lautet: Anpacken und keine Angst haben, sich die Hände schmutzig zu machen.

Planung ist wichtig – aber der Plan ist nicht alles

Überall schreit es nach Arbeit, man weiß gar nicht wo man anfangen sollte.

Die meisten sagen dann: “Wir brauchen einen Arbeitsplan!”

Kommt euch das bekannt vor?

Nicht immer ist eine sorgfältige Planung und eine genaue Arbeitsvorbereitung von Vorteil.
Oft kommen unvorhersehbare Probleme und Hindernissen auf einen zu, die man so nicht berücksichtigt hat. Und dann ist die schöne Planung sinnlos gewesen.
Dadurch hat man vielleicht sogar wertvolle Zeit verloren.
Manchmal ist es einfach besser los zu legen ohne viel darüber nachzudenken.

Ein beliebter Handwerkspruch: “Die Arbeit zeigt uns den Weg.”

Hey, ich habe nichts gegen sorgfältige Arbeitsvorbereitung, oft ist es sogar unerlässlich eine solide Vorbereitung zu haben bevor es los gehen kann.

Doch manchmal plant man zu viel. Es geht wertvolle Zeit verloren, die man effektiv nutzen könnte.

Also wenn es beim nächsten mal heißt: “Oh man, wo soll ich bloß mit der Arbeit anfangen?”

Dann gebe ich dir diesen Rat: einfach mal anfangen.

Gemeinsam sind wir stark: Ohne Teamwork geht nichts

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Geteilte Freude ist doppelte Freude.

Das Wichtigste im Handwerk ist Teamwork und genau das lernt man dort auch. Ich weiß nicht, was ich ohne mein Team machen würde. Es ist wie eine Familie, jeder ist für jeden da, selbst an schlechten Tagen.

Im Team hat jeder eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, die seiner Ausbildung und seinen Talenten entsprechen. Und wenn du mal am Tag nicht vorwärts kommst, gibt es immer jemanden, der dich gerne in den Hintern tritt.

Deshalb umgib dich mit Personen, die dir gerne in den Hintern treten.

Wenn du ein Projekt im Leben vor dir hast und du bist dir unsicher, ob du es schaffen kannst, dann suche dir Menschen mit den du gemeinsam dieses Ziel erreichen kannst.

Alle Menschen sind soziale Wesen. Wir brauchen einander.
Im Team schafft man manches, was alleine nicht möglich gewesen wäre.

Du musst nicht perfekt sein, um ans Ziel zu kommen!

Sobald du eine Sache beginnst, kann es schief gehen.
Das ist ein Naturgesetz.

Ich denke wir sind uns alle einig, dass Perfektionismus einen sehr stark aufhalten kann.

Man kann nicht alles perfekt machen.
Wichtig ist bloß, wenn man etwas beginnt, dann muss man es auch zu Ende bringen. Von den Fehlern, die aufkommen, etwas lernen und es beim nächsten Mal besser machen.

Es ist schwierig etwas Neues zu erschaffen, wenn es von Anfang an perfekt sein soll.

So, das waren meine 7 Dinge, die du vom Handwerk lernen kannst, die dich im Leben weiterbringen.

Viele Handwerker beschweren sich über ihre Arbeit. Man vergisst, was Handwerk uns gibt, was es uns lehrt.

Es gibt auch unglaublich viele positive Dinge, die das Handwerk einem gibt. Man muss es nur zulassen.